• Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so! Wenn wir alle gleich wären, dann wäre das Leben langweilig. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir Menschen nicht gleichwertig sind! Jeder Mensch ist gleich viel wert, egal ob Mann oder Frau, egal welche Hautfarbe, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung oder Religion man hat, egal, ob man Bayern oder Schalke Fan ist. 

    „Das ist für mich Frieden: Liebe – egal welche Staatsangehörigkeit du hast“. 

    Diese Aussage machte Rodolph, der Protagonist der diesjährigen Jugendaktion.  Er  ist einer von rund 500.000 Palästinenser*innen, die seit 70 Jahren, bereits in der 5. Generation,  dort leben. Sie  werden wegen ihrer ethnischen Herkunft diskriminiert. Die meisten haben immer noch den Flüchtlingsstatus, also nicht die libanesische Staatsbürgerschaft und dadurch nur schwer Zugang   zum Bildungssystem. 

    Was bedeutet eigentlich Diskriminierung?

    Das Wort Diskriminierung kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Unterscheidung“.  Es beschreibt also die Tatsache, dass Menschen ungleich behandelt werden. Diskriminierung beruht meist auf verschiedene Eigenschaften des Menschen wie Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Alter. In den meisten Fällen ist es eine Gruppe von Menschen, die ungerecht behandelt wird. 

    Diskriminierung entsteht meist durch Vorurteile, d.h. durch eine  Meinung, die wir uns über eine Person oder eine Gruppe gebildet haben ohne eine persönliche Erfahrung mit dieser Person oder Gruppe gemacht zu haben. Aufgrund dieser Vorurteile behandeln wir manche Menschen anders als andere. 

    Es ist ganz normal, dass wir Vorurteile haben, denn  so wird die Vielzahl an Informationen, die täglich auf uns Menschen einströmen, geordnet. Dennoch ist es wichtig sie zu erkennen und zu wissen, dass sie oft gar nicht stimmen, vor allem nicht für eine ganze Gruppe. 

    Was wird getan gegen Diskriminierung? 

    Die Menschenrechte sollen Menschen vor Diskriminierung schützen. Im folgenden Video  könnt ihr euch anschauen, wovon genau die Rede ist: 

    Hier unser Tipp, wie du deine Vorurteile abbauen kannst: 

    • Werde dir der Vorurteile Bewusst, die du hast:  Stelle dir folgende Fragen: Wann hab ich Vorurteile? Welchen Menschen lasse ich kaum eine Chance? Jede und Jeder von uns hat Vorurteile und wir kennen diese ja auch. Egal ob diese das Geschlecht, die Herkunft oder das Aussehen betreffen.
    • Hinterfrage deine Vorurteile: Habe ich selbst schon mal Erfahrungen gemacht, die meine Vorurteile bestätigen? Hierbei ist es wichtig, dass du dich auch auf Erfahrungen basierst, die dem Vorurteil widersprechen. 
    • Werde dir der Vorurteile anderer bewusst: So, wie du Vorurteile hast, haben das auch alle anderen Menschen – auch gegen dich. Egal zu welcher Gruppe du gehörst, es wird immer eine Schublade geben, in die man dich reinsteckt und aus der du nur schwer rauskommst. Es ist wichtig, dass du dir dessen bewusst wirst, damit du merkst wie ungerecht dies ist und leichter deine eigenen Vorurteile abbauen kannst.  
    • Gehe mit allen Menschen so um, wie du auch möchtest, dass mit dir umgegangen wird: Wenn du dir deiner Vorurteile und denen von anderen Menschen bewusst bist, kannst du aktiv gegen diese vorgehen. Das bedeutet: Sieh in jedem Menschen nur eben einen Menschen und behandle ihn so, wie du gerne behandelt werden möchtest. Du wirst sehen: ein Lächeln oder nette Worte sind ansteckend – und alles andere als gefährlich!


  • Wie bereits erwähnt, ist das Zielland der diesjährigen Jugendaktion der Libanon, ein Land,  in dem Konflikte, Unruhen und Ungerechtigkeit auf der Tagesordnung stehen. Hier in Europa und spezifisch in Deutschland spielt sich unser Leben zwar nicht in einem Kontext von Krieg ab, dennoch scheint es immer schwieriger geworden zu sein, friedlich miteinander auszukommen.

    In einem Zeitalter, in dem soziale Medien nicht mehr wegzudenken sind, spielen sich Hass und Hetzte immer öfter im Netz ab. Ob auf Facebook, Twitter, Instagram oder WhatsApp, 96% aller deutschen User*innen zwischen 14 und 24 Jahren haben schon den sogenannte „Hate speech“  gesehen oder erlebt. 

    Was genau ist „Hate speech“? 

    Hate speech, auf Deutsch Hassrede,  bedeutet, dass verletzende Worte gezielt gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen gerichtet werden oder zu Hass und/oder Gewalt gegen sie aufgerufen wird. Oft sind dies rassistische, antisemitische oder sexistische Kommentare. 

    Im folgenden Video kannst du dir anschauen, welche Folgen „Hate Speech“ hervorrufen kann: 

    Warum äußern Hater*innen solche Kommentare (vor allem im Netz)?

    Soziale Umstände allein, zum Beispiel die Tatsache, dass man reich oder arm ist, rufen keinen Hass hervor. Er bricht erst dann aus, wenn soziale Probleme als Gefahr für eine*n selbst gesehen werden. Die Probleme können real oder eingebildet sein. 

    In Deutschland ist beispielsweise die Flüchtlingskrise instrumentalisiert worden, um einen angeblich schlechten Einfluss der Flüchtlinge auf die finanzielle Sicherheit und die kulturelle Identität der Bevölkerung zu konstruieren. 

    No-Hate-Speech Movement : 

    Die No-Hate-Speech Kampagne ist eine Initiative des Europarates gegen Hass, besonders im Netz. Es gibt auch einen Ableger dieser Initiative in Deutschland, das sogenannte No-Hate-Speech Movement Deutschland.  Ziel dieser Kampagne ist es, Betroffene zu stärken und sich mit ihnen zu solidarisieren. Außerdem möchte die Kampagne auf Hass und Hetze im Netz aufmerksam machen, indem negative Konsequenzen aufgezeigt werden. 

    Unser Tipp für dich: 

    Wenn du im Netz auf Hassreden stößt, dann kannst du diese mit der sogenannten „Counterspeech“ entgegnen, indem du  deutlich machst, dass du Diskriminierungen, Generalisierungen und Herabwürdigungen nicht einfach hinnimmst. Erwidere Hass nicht mit Hass, sondern mit Humor, Argumenten und neuen Perspektiven. 

    Denn: „Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln“ (Indira Gandhi)

    Diese und einige weitere Kommentare und Gifs findet ihr unter https://no-hate-speech.de/de/kontern/fuer-gegen-alle-hate-speech/, um Hatern*innen im Netz auf freundliche und humorvolle Art zu kontern. 


  • Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt,  ist das Zielland der diesjährigen Aktion der Libanon. Es ist ein Land, welches sich in einem Kontext von ethnischen Konflikten und Kriegen entwickelt hat. Auch wenn heute dort kein Krieg mehr herrscht, kann von Frieden nicht die Rede sein: Mit Korruption und Vetternwirtschaft, sowie Stromausfällen, das Fehlen einer funktionierend Müllentsorgung und regelmäßigem Wassermangel haben die Menschen dort zu kämpfen. 

    Der Konflikt zwischen den Regionalmächten der auf libanesischem Boden ausgetragen wird, erschwert den Weg zu einem friedvollen Miteinander. 

    In dieser – so scheint es zumindest – hoffnungslosen Situation gibt es Menschen, die den Glauben an ein harmonisches Zusammenleben, jenseits von konfessionellen und ethnischen Unterschieden nicht verloren haben. Sie bemühen sich tagtäglich um ein kleines Stückchen Frieden für sich und ihre Mitmenschen.  Einer von ihnen ist Rodolph, ein auf den ersten Blick ganz normaler Jugendlicher. Auf den zweiten Blick jedoch entdeckt man seinen ausgeprägten Sinn für die Belange seiner Mitmenschen:  Er begleitet eine Ordensschwester zu Pflegebesuchen, verbringt Zeit mit älteren Menschen, die einsam sind. Außerdem  plant er mit anderen Jugendlichen Aktivitäten um die Freizeit von Kindern schön zu gestalten und so ein friedvolles Beisammensein zu fördern. 

    Doch auch bei uns ist die Situation im Moment alles andere als normal. Der Corona Virus durchkreuzt unsere Pläne, unseren gewohnten Alltag und unsere Freiheit: Grenzen werden geschlossen, der Besuch der Schule, der Uni oder des Arbeitsplatzes ist nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, Freizeitaktivitäten sind gestrichen,…   

    Was tun für den Frieden?  

    Rodolph hat uns gezeigt, dass man auch in schwierigen Situationen im Kleinen ein Stückchen Frieden schaffen kann, indem man Rücksicht auf seine Mitmenschen nimmt und Interesse zeigt.  Auch uns ist es möglich, in dieser außergewöhnlichen und vielleicht auch etwas beängstigenden Situation ein kleines Stückchen Frieden zu bringen.  Eine alte Pfadfinderweisheit lautet: 

    „Jeden Tag eine gute Tat“. 

    Unser Tipp für dich

    In dieser Situation, in der unser Leben sich ein wenig ferngesteuert anfühlt, ist es in erster Linie wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Der Schutz aller, aber vor allem von alten und schwachen Menschen ist oberste Priorität. Das Pfadfindersprichwort: „Jeden Tag eine gute Tat“ scheint in dieser Zeit wichtiger denn je. Deswegen rufen wir euch dazu auf euch solidarisch mit euren Mitmenschen zu zeigen. Denn: 

    „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ (Afrikanische Weisheit)

    Hier einige Vorschläge für eine gute Tat in dieser schwierigen Zeit: 

    • Schreibe deiner Oma oder deinem Opa eine Karte, eventuell mit einem Foto von dir/ deiner Familie. 
    • Bleibe zu Hause, denn das kann Leben retten. 
    • Folge den Entscheidungen der Regierung 
    • Mache keine Hamstereinkäufe, denn das was du bunkerst, fehlt vielleicht anderen.  
    • Telefoniere mit deinen Freunden, statt sie zu treffe.  
    • Hilf Menschen in deinem Ort, die in Quarantäne bleiben müssen, mit Einkäufen oder Botengängen
    • Bring dem Krankenhauspersonal in deiner Stadt ein paar (am besten doppelt verpackte) Süßigkeiten vorbei. Sie können „Nervennahrung“ gerade gut gebrauchen.

  • Im Fastentipp #2 der vergangenen Woche wurde unter anderem erläutert,  dass es gut und normal ist, verschieden zu sein, dass daraus Streitigkeiten entstehen können, die es dann friedvoll zu lösen gilt. 

    Dies ist auch für Jugendgruppen oder Schulklassen der Fall. Die Vielfältigkeit an Charakteren innerhalb einer Gruppe oder einer Klasse führt manchmal zu Auseinandersetzungen. Oft kommt es auch zu Ausgrenzungen von Personen aus der Klasse oder der Jugendgruppe, weil sie als „anders“ empfunden werden. Ein anderer Grund für die Ausgrenzung könnte sein, dass man etwas nicht mit anderen teilen möchte. 

    Wenn Menschen ausgegrenzt werden, gehören sie nicht mehr zur Gruppe oder fühlen sich in der Klasse ausgestoßen. Das tut den meisten Menschen weh und ist nicht fair. Egal welche Hautfarbe, Religion, oder Geschlecht, eines ist klar: Jede und Jeder hat das Recht mit Respekt behandelt zu werden und ihren oder seinen Platz in der Gruppe zu finden. 

    Unser Tipp für dich

    Um das Miteinander und den Frieden innerhalb deiner Gruppe oder Klasse zu stärken und dir bewusst zu machen, dass jede und jeder einzelne tolle Eigenschaften hat, laden wir dich ein mit deiner Klasse oder Jugendgruppe ein „Ich mag dich, weil…“ durchzuführen. In dieser Form kannst du dich konkret für Frieden einsetzen und ihn weitergeben, denn:

    „Frieden ist nicht irgendetwas, das man sich wünscht, sondern etwas, das man tut, das man ist und das man weitergibt.“
    (John Lennon)

    Setze dich mit deiner Gruppe oder mit deiner Klasse im Kreis, am besten an einen ruhigen Ort. Ihr benötigt jeweils ein weißes Blatt und einen Stift. Die Aktivität startet indem ihr jeweils eure Hand auf das Papier abpaust und in die Handfläche euren Namen sowie „Ich mag dich weil…“ schreibt. Anschließend werden die Blätter im Uhrzeigersinn rundgereicht und alle beenden den Satz „Ich mag dich weil…“ mit einem Grund, warum sie/er die Person, dessen Name in der Handfläche steht, mag. Die Aktivität ist beendet, wenn alle das Blatt mit ihrem Namen wieder zurückhaben.


  • Der amerikanische Präsident Ronald Reagan sagte einst: „Frieden ist nicht die Abwesenheit von Konflikten, es ist die Fähigkeit Konflikte friedvoll zu lösen.“

    Denn dort, wo Menschen zusammenleben oder arbeiten, wird es immer zu Reibereien kommen. Wir sind alle verschieden und das ist auch gut so! Jeder hat persönliche Einstellungen, Werte und Ideen von dem was richtig und was falsch ist. Und wenn unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen, kann es zu Streitigkeiten kommen. Es ist nur wichtig, die Konflikte friedvoll zu lösen.

    Quelle: https://www.zeitblueten.com/wp-content/uploads/streit_nl.jpg

    Die Karikatur versinnbildlicht gut, woraus eine Streitigkeit oft besteht: aus verschiedenen Sichtweisen, Perspektiven oder einem Missverständnis. Oft hilft es, die Perspektive zu wechseln und  sich in die Lage des andern zu versetzen um den andern so besser zu verstehen. 

    Ein Streit ist meistens für alle Beteiligten belastend. Deswegen sollte dieser auch so schnell wie möglich gelöst werden. 

    Unser Tipp für dich:

    Reden: Der beste und sinnvollste Weg um einen Streit aus der Welt zu schaffen, ist immer das Gespräch. Es ermöglicht dir sowohl deine Sicht der Dinge darzulegen, als auch dein gegenüber zu verstehen. 

    Reden muss aber nicht nur in Zusammenhang mit Streit gebracht werden; Reden kann auch in alltäglichen Situationen gut tun: um seinen Kopf freizubekommen, um etwas Schönes mitzuteilen oder einen Streit vorzubeugen.   

    Deswegen: Nimm dir Zeit. Sprich in dieser Woche die Person an, mit welcher du das Bedürfnis hast zu reden, aus welchem Grund auch immer. Suche dir einen neutralen Ort aus und rede über das, was dir auf dem Herzen liegt: deine Sicht der Dinge bei einer Meinungsverschiedenheit, das, was du erlebt und was dich geprägt hat oder was dich belastet, sei es eine kleine Auseinandersetzung oder ein jahrelanger Streit.

    Du wirst sehen, es wird dir gut tun


  • Frieden zu finden, ist gar nicht so einfach. Um zu wissen, wie wir Frieden finden können, müssen wir zuerst wissen, was Frieden überhaupt ist. 

    Was ist eigentlich Frieden?

    Wir sehen Frieden oft als die Abwesenheit von Krieg. In Deutschland gibt es seit 75 Jahren keinen Krieg mehr. Doch bedeutet dies automatisch, dass wir Frieden gefunden haben? Wenn man Frieden in Relation zu Krieg sieht, dann ja. Allerdings hat der Ausdruck „Frieden“ viele verschiedenen Facetten, die wir in den nächsten Wochen beleuchten werden. Wir beginnen mit einem Zitat des Dalai Lama: 

    „Wer selbst keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit andren Menschen nicht finden.“ 

    Von innerem Frieden zu Frieden in der Welt?

    Eine bessere Welt beginnt in dir! Wenn wir innere Unzufriedenheit loswerden wollen, wenden wir uns oft nach außen, zu den Anderen. Gleichermaßen schauen wir oft ausschließlich auf andere, wenn es um die Ungerechtigkeit der Welt geht. Es sind immer sie, die Kriege führen, Streit beginnen oder unfair sind.

    Es ist wichtig aktiv zu sein, Worten Taten folgen zu lassen, sich einzubringen, wenn es darum geht in der Not zu helfen. Doch es bringt alles nichts, wenn das Handeln von Unzufriedenheit angetrieben wird. Wenn die Hauptmotivation für unser Handeln Wut, Angst, Gier oder Hass ist, wird es auch das sein, was wir in die Welt bringen. 

    Manchmal wissen wir vielleicht gar nicht so genau, was gerade mit uns abgeht; wir sind aufgewühlt, wütend oder aggressiv.  Das ist an sich nicht schlimm und ganz normal. Es ist nur wichtig sich mit sich selbst auseinanderzusetzen um inneren Frieden finden zu können, sonst tragen wir unsere Frustration und Unzufriedenheit in die Welt hinaus. Es ist nur möglich zu einer friedvollen Welt beizutragen, wenn wir mit Mitgefühl, Verständnis und vor allem friedvoll handeln. Dies entwickelt sich aus unserem inneren Frieden heraus. 

    Wie kann ich Frieden mit mir selbst schaffen?

    Es gibt nicht den einen Weg, um inneren Frieden zu erlangen. Letztendlich muss du deinen eigenen Weg finden. Nichts desto trotz findest du hier nachfolgend eine Anregung, wie du inneren Frieden mit dir selbst finden kannst. Probier´s doch mal aus: 

    Meditation ist eigentlich ganz leicht, es braucht nur ein wenig Übung. Höre einfach auf Meditation mit einem absoluten Stopp der Gedanken gleichzusetzen.  

    • Ort der Meditation: Suche dir einen Ort der Ruhe, einen Platz an dem du meditieren möchtest. Es ist sehr wichtig, dass dich dort nichts ablenken kann. Ruhe: Befreie dich von deinem Smartphone, Tablet oder sonstiger Störfaktoren.
    • Richtig sitzen: Setze dich bequem hin. Für Anfänger eignet sich der Schneidersitz. Bist du ein wenig geübter so probiere den Halb-Lotus-Sitz (einen Fuß auf den andern legen). Achte darauf, dass du nicht auf dem kalten Boden sitzt. Nutze eine Yogamatte, ein dickes Handtuch oder eine Decke. 
    • Achte auf deine Körperhaltung: Das Wichtigste ist, dass deine Wirbelsäule aufrecht ist, damit du frei atmen kannst. Lasse deine Schultern locker fallen. Versuche eine entspannte, aufrechte Haltung einzunehmen. 
    • Stimme dich ein: Stelle dir einen Timer auf 5 oder 10 Minuten. Das genügt für den Anfang vollkommen. Schließe deine Augen und atme ganz bewusst in den unteren Bauch tief ein und wieder aus. Wiederhole das Ganze ein paar Mal. Achte darauf gerade zu sitzen, die Schultern hängen zu lassen und möglichst entspannt zu sein. Bei Bedarf kannst du dir entspannende Musik anmachen. 
    • Meditiere: Lege all deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Atme tief ein, spüre wie der Atem die Innenwände deiner Nase entlangströmt, atme tief in den unteren Bauch und atme tief durch den Mund aus. Spüre wie dein Brustkorb sich bei jedem Atemzug hebt und senkt. Beobachte deinen Körper ganz genau, während du tief ein- und ausatmest. Dein Bauch weitet sich, dein Brustkorb  hebt sich, die Luft strömt die Naseninnenwände entlang ein. Der Bauch wird wieder kleiner, deine Brust senkt sich. Nimm das alles ganz bewusst wahr. Bleibe während der gesamten Meditation bei deinem Atem. Die Gedanken werden kommen. Lasse sie weiterziehen, beachte sie nicht. Lasse sie einfach gehen und kehre immer wieder zu deiner Atmung zurück. 
    • Meditationsende: Es wird das Signal erklingen, dass dich wieder in den Alltag zurückholen wird. Bleibe einen Moment sitzen. Lasse die Meditation auf dich wirken. Atme weich und langsam. Spüre in dich hinein und nimm deine Ruhe mit in deinen Alltag.

    Quelle: https://www.taste-of-power.de/meditation-und-yoga/