Fastentipps

Hier findest du jede Woche einen neuen Fastentipp.


  • Ein Mann kehrt einen Parkplatz

    Fastentipp 3 – Wer arbeitet für mich?

    Wer arbeitet eigentlich für mich, damit ich so leben kann, wie ich lebe?

    Du wachst auf. Du schaust – noch bevor du aufstehst – kurz aufs Smartphone. Du duscht dich, putzt dir die Zähne, rasierst dich vielleicht oder schminkst dich. Du ziehst dir deine Kleidung an und legst deine Uhr um. Du machst dir ein belegtes Brot und trinkst dazu einen Kaffee mit einem großen Schuss Milch, dabei hörst du Radio. Du fährst zur Schule, Universität oder Arbeit und hast dabei deinen mp3-Player oder iPod in den Ohren.

    Ein ganz normaler Morgen mit der alltäglichen Routine, der nur dich allein betrifft. Nur dich allein? Bist du dir da sicher? Für all das, was wir ganz alltäglich benutzen und was wir für „normal“ halten, arbeiten anderswo Menschen – Menschen, die in ihren Grundrechten zum Teil stark beschnitten werden.

    Tipp:
    Vor einiger Zeit hat die Website Slaveryfootprint für Aufsehen gesorgt, auf der man ausrechnen lassen kann, wie viele Sklavinnen und Sklaven für jede oder jeden ganz persönlich arbeiten. Als Sklavin oder Sklave sieht das Projekt Menschen an, die gezwungen sind zu arbeiten und dafür nicht bezahlt werden, die ökonomisch ausgebeutet werden und dieser Situation nicht entkommen können.
    Auch wenn die Anzahl an Menschen, die für jede und jeden von uns arbeiten, nur eine grobe Annäherung ist (es wird z. B. nicht einberechnet, ob Schuhe getragen werden, bis sie kaputt sind, wie häufig du dir ein neues Smartphone kaufst oder ökofair einkaufst), macht diese Zahl betroffen und nachdenklich. Welchen Wert hat dein „normaler Alltag“? Wie gerecht ist die Welt? Und was kannst du tun?

    Erste Tipps und Anregungen kannst du hier finden:
    www.kritischerkonsum.de
    https://www.misereor.de/informieren/fairer-handel/
    http://www.gepa.de/mitmachen/das-koennen-sie-tun/kritischer-konsum.html
    https://utopia.de/


  • Fastentipp 2 – Suche und finde Liebe!

    Mit der Vorbereitung auf das bevorstehende Osterfest ist auch das Bewusstmachen von Gottes unendlicher Liebe zu uns Menschen verbunden.

    Liebe, ein kleines Wort, das doch so viel Bedeutung hat. Dieses kleine Wort verbindet uns Menschen auf der ganzen Welt. Jede und jeder kennt das Gefühl zu lieben und geliebt zu werden. Egal, ob du aus Schweden, Russland, Indien, Syrien, Mexiko, Deutschland oder Burkina Faso kommst. Wie viel Liebe ist um dich herum? In deinem Leben und in deiner Umgebung? Mach dich auf die Suche und finde Liebe!

    Tipp:

    Es gibt Situationen, die uns daran zweifeln lassen, dass es noch Liebe in der Welt gibt. Stelle dich an einen Ort mit Menschen – einen Bahnhof, Flughafen oder einem anderen belebten Platz in deinem Ort. Schaue dich um und beobachte die Menschen, die z. B. in Züge ein- und aussteigen, sich verabschieden oder verabschiedet werden, ankommen oder willkommen geheißen werden. Dann wirst du sehen, wie viel Liebe um uns herum ist.


  • Fastentipp 1 – Gestalte Zukunftszeit!

    Du machst dir Gedanken, wie die Zukunft aussehen kann. Du siehst so viel Ungerechtigkeit, Hass, Krieg und Streit in der Welt. So viele Dinge, die du eigentlich gar nicht sehen möchtest. Aber sie sind da. Und was machst du? Steckst du den Kopf in den Sand? Hältst dir die Augen zu? Oder schaust du hin? Versuchst du, etwas an diesen Situationen zu ändern?

    Circa 65 Millionen Menschen sind zurzeit weltweit auf der Flucht (vgl. UNHCR). Sie mussten ihre Heimat verlassen und stehen hier vor einem Neubeginn. Fühlen sie sich willkommen und in Sicherheit? Was kannst du tun, wenn Menschen den Geflüchteten nur mit rechten Parolen und nationalistischen Ansichten begegnen?

    Setze Zeichen! Zeichen, dass du an eine bunte Gesellschaft glaubst, an eine Gesellschaft, die solidarisch ist und Nächstenliebe lebt!

    Tipp:

    Der BDKJ hat die Aktion „Zukunftszeit – gemeinsam für ein buntes Land“ ins Leben gerufen. Im Vorfeld der Bundestagswahl (März bis September 2017) soll Zeit und Engagement für ein buntes Land gesammelt werden. So soll deutlich werden, was junge Menschen sich für unser Land in den kommenden vier Regierungsjahren und darüber hinaus wünschen. Erste Ideen, Methoden und Impulse findest du auf der Homepage des BDKJ.

    Die Dauer jeder Aktion (Aktionen für die Integration von Geflüchteten und/oder Widersprechen durch konkrete Aktionen jeder Form von Menschenfeindlichkeit) wird gezählt und summiert. Dabei zählt der (zeitliche) Einsatz der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    Vielleicht ist diese Aktion auch eine Aktion für dich (deine Freundinnen und Freunde und/oder Familie) um Zeichen zu setzen, in welcher Gesellschaft du in Zukunft leben willst!